Sicherheit oder Risiko?
Fast allen Lebensversicherungen ist gemeinsam, dass die Versicherungsunternehmen eine Garantiesumme bei Vertragsablauf schriftlich zusagen. Hinzu kommen Beteiligungen des Versicherten aus vom Versicherer erwirtschafteten Überschüssen, die jedoch bei Vertragsabschluss geschätzt werden und von den tatsächlichen Entwicklungen an den Kapital- und Aktienmärkten abhängen.
Wer sich für eine fondsgebundene Lebensversicherung entscheidet, um möglicherweise höhere Renditen mit seinen Versicherungsprämien zu erwirtschaften, trägt das Anlagerisiko zu einem entscheidenden Teil mit. Hier sollte man sich mit den Finanzmärkten etwas auskennen und sich zutrauen, Anlageschwerpunkte auszuwählen.
Auch bei indexgebundenen Lebensversicherungen trägt der Versicherungsnehmer einen geringeren Teil des Risikos selbst. Ein Index bestimmt hier die Versicherungsleistung.
Im Vergleich zu anderen Geld-Anlageformen sind Lebensversicherungen eine verhältnismäßig sichere Option. Bewegungen auf den Kapitalmärkten beeinflussen Lebensversicherungen nicht so stark wie Aktienanleger oder Fondsparer, da von Versicherungsunternehmen in der Regel Mischformen zur Anlage der ihnen anvertrauten Gelder genutzt werden müssen. Sicherungssysteme garantieren zudem, dass das angelegte Geld nach Vertragsablauf zur Verfügung steht.