Formen der Lebensversicherung
Abhängig davon, mit welchem Ziel eine Lebensversicherung abgeschlossen werden soll, kann zwischen verschiedenen Formen der Lebensversicherung gewählt werden:
Geht es vordergründig um die Absicherung von Angehörigen, wenn man selbst sterben sollte, so ist die Risiko-Lebensversicherung die erste Wahl. Hier sind die Beiträge verhältnismäßig niedrig. Die im Todesfall an die Begünstigten ausgezahlte Versicherungssumme unterscheidet sich kaum von der in anderen Vertragsarten. In der Regel eignet sich die Risiko-Lebensversicherung jedoch nicht, um Geld zu sparen, da nur im Todesfall gezahlt wird.
Sparen und Versicherungsschutz verbinden alle anderen Formen der Lebensversicherung. Hier wird in der Regel monatlich eine vertraglich vereinbarte Prämie gezahlt. Je nach Vertrag können unterschiedliche Laufzeiten vereinbart werden. Im klassischen Fall enden diese Versicherungen mit dem Renteneintrittsalter des Versicherungsnehmers. Einige dieser kapitalbildenden Lebensversicherungen bieten auch die Möglichkeit von Teilauszahlungen in vertraglich vereinbarten Abständen.
Bei fast allen Versicherungen sind auch kürzere Laufzeiten möglich.
Beliebt sind auch Aussteuerversicherungen. Diese werden meist kurz nach der Geburt eines Kindes abgeschlossen und enden in der Regel mit dessen Heirat oder dem 25. Lebensjahr.
Wer nach Erreichen des Renteneintrittsalters eine Lebensversicherung abschließen möchte, kann diese z.B. nutzen, um Beerdigungskosten abzusichern oder laufende Kredite zu tilgen.